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Samstag, 23. April 2016

Swimming with turtles und Verpflegung

Die Verpflegung in den Windward Islands ist nicht ganz so einfach. Das fängt schon beim Angeln an. Als die Angel ausrauscht und wir einen kleinen Fisch am Haken haben, sieht ein richtig großer Fisch seine Chance und nutzt den kleinen als Köder. Jens fragt noch nehmen wir den Kleinen oder soll es der Große werden. Ich bin für den Großen und in Null komma Nichts hat der Große den Kleinen vor unseren Augen vom Haken gefressen und wir haben fassungslos die Angel eingeholt. Zum Glück hatte uns vorher schon " Hermann the German" (er war mal in Deutschland) gefragt, ob wir ihm einen Fisch abkaufen. Da der Fischfang seine einzige Einnahmequelle ist, kaufen wir ihm einen kleinen Baracuda ab, den er vor Ort filetiert und pfannengerecht zuschneidet.
 Nachdem wir den Abend zusammen mit Balou's  und Annet und Daniel von der Me  beim Barbecue verbracht haben und frischen Lobster von Grill genießen durften, hat Daniel uns für den nächsten Tag zum Imbiss eingeladen.

Pablo holt seine Gäste zum BBQ am Strand ab. Am nächsten Tag bringt er noch 2 Lobster als Dankeschön bei Balou vorbei...



Die beiden haben ganz andere Probleme als wir. Da stellt sich nicht die Frage, wo bekomme ich was gekauft, da stellt sich die Frage, wie bekomme ich meinen Kühlschrank leer. Immerhin leben die beiden auf einen 15 m langen Katamaran, dessen Küche größer ist als unsere zu Hause. Dementsprechend sind die Kühlschränke dimensioniert.
Kaum angekommen wird uns eine Auswahl an Wurst und Käse serviert, dass wir nur staunen können. Frischer Rettich und süßer Senf runden das ganze ab. Beate und ich schauen uns an und können unser Glück kaum fassen. Mit insgesamt 8 Leuten fallen wir über diese Köstlichkeiten her, als ob wir seit Wochen nichts zu essen gehabt hätten. Eisgekühlte Getränke verstehen sich in diesem Fall von selbst.
Zurück an Bord fängt unser " bescheidenes " Leben wieder an. Die Tobago Keys sind traumhaft. Die großen Schildkröten lassen Schwimmer völlig unaufgeregt bis auf wenige cm an sich heran.

Das Leben dreht sich  darum, ob der Anker hält, wo die besten Schnorchelgründe sind und um Verpflegung.
Frisches Fleisch zu bekommen ist aussichtslos. Das einzige sind tiefgefrorene Hähnchen. Die Versorgung mit Frischwasser wird eng, solange wir ankern. Evtl. kann man mit Kanistern aufgefangenes Regenwasser in einem Restaurant oder am Steg der nächsten Marina bekommen. Beim Obst und Gemüse ist die Auswahl gut und reichhaltig. An solche leckeren Dinge wie Käse oder Wurst ist nicht zu denken. Ein etwas größerer Camenbert kostet 30€ 😨 . Also haben wir uns auf Brot mit Tomate eingeschossen. Wir verlassen die Tobago Key's und fahren weiter auf die nächste, fast fußläufig entfernte Insel Mayreau zur Saline Bay. Dort hoffen wir auf gutes Internet und versuchen auf der Fahrt dorthin Fische zu fangen.

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