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Sonntag, 8. Mai 2016

unterwegs nach Grenada

Es gibt Stimmen die behaupten, dass der Teil der Karibik, den wir in den letzten Wochen erlebt haben , der schönste sei. Wir haben die Unterwasserwelt vor Sandy Island als großes Aquarium erlebt und sind aus dem Staunen nicht mehr raus gekommen. Mit Colleen ( Besitzerin der" of the Hook Bar " ) haben wir "Freunde fürs Leben" gefunden. Wir mussten ihr versprechen eine Nachricht zu schicken wenn wir wieder in Deutschland ankommen. Und die vielen anderen Menschen, die uns im Gedächtnis bleiben....
Unsere Abfahrt hat sich um einen Tag verschoben, da noch Simon und Jenny von der Fenicia angekommen sind. Das sind gute und lange Freunde von Beate und Reiner und somit war auch schon gleich ein Barbeque am Strand vereinbart.
Kaum war das Grillgut in Arbeit und die Strandfackeln aufgebaut kamen nicht nur Schwärme von Mücken, sondern auch gespenstisch viele Strandkrabben aus dem Unterholz geschlüpft. Je nach Größe der Krabbe wohnten sie in einem entsprechend großen Schneckenhaus. Das war nichts für zarte Gemüter. Kaum einer konnte einen Schritt machen ohne Gefahr zu laufen auf ein Krabbeltier zu treten. Erst als wir ihnen die abgenagten Hühnerknochen zugeworfen hatten, änderten sie die Richtung und stürzten sich alle auf die Knochen.




Am nächsten Morgen sind wir dann zusammen mit Balou's und Murada's ( Elvira und Alfons mit ihrer Moody 42 ) in Richtung Grenada aufgebrochen. Jens war schon fast im Regatta Fieber, endlich mal mit einem Elbsegler zusammen sehen was geht. Alfons hatte so schnell die Segel oben, dass wir ins schwitzen kamen gleich auf zu sein. Der Wind aus Ost sollte einen schönen Halbwindkurs mit sich bringen. Der Wind nahm zu und wir mussten später am Wind segeln. Das gestaltete sich bei uns allerdings schwierig. Lili war nicht auf Kurs zu halten. Sie schoss sowohl in die Sonne als auch in die entgegen gesetzte Richtung. 30 Grad nach rechts und links und der Abstand zu Murada vergrößerte sich zusehends.
Dann rauschte auch noch die Angel aus, sie biegt sich so, dass ich dachte sie bricht durch. Jens hatte alle Mühe die Leine einzuholen. Jetzt musste alles schnell gehen. Segel runter, Autopilot an und alle erforderlichen Utensilien, um den Fisch an Bord zu nehmen, griffbereit positionieren.
Es dauert eine ganze Weile, bis ein 5 kg Thunfisch erfolgreich eingefangen und fachfraulich zerlegt werden konnte.

Wir sprechen mit Balou's und Murada's die Zubereitung ab und schon wieder ist das nächste Barbeque auf Balou gesichert.
Wir versuchen in der Ankerbucht vor St. George zu ankern. Allerdings ist der Ankergrund so schlecht, dass wir uns entscheiden am nächsten Tag in die recht teure aber mit Swimmingpool und aller schönsten Duschen bestücke Marina zu gehen.

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