Dienstag, 10. Januar 2017

10.01.2017 zweite Wanderung auf Guadeloupe


Unsere zweite Wanderung auf Guadeloupe sollte kürzer und leichter werden. Kürzer, weil wir vorher schon die Rhumdestillerie "Severin" besichtigen wollten und leichter, damit ich diesmal mit meinen Sandalen besser zurechtkommen könnte. Deshalb hatte Britta einen rollstuhltauglichen, gepflasterten Weg ausgesucht. Der war aber so kurz, dass wir uns zusätzlich einen einfachen Rundweg in der Nähe vornahmen. Kürzer als gestern wurde unsere Wanderung dann gar nicht. Angekündigt war ein Rundweg von 50 Minuten-super!
Nach ca. 1 Std. , während der wir immer in Hörweite eines Baches unterwegs waren, hätte der Fluß schon im Kreis fließen müssen.... Der Weg war wieder unpassierbares, nasses glitschiges Wurzelwerk, unterbrochen von tiefem Schlamm. Die wenigen Menschen, die wir trafen, waren entsprechend ausgerüstet und sahen eher aus, als wären sie in Sachen Sport unterwegs. Um die tiefsten Schlammlöcher zu umgehen, ging es immer wieder quer durch den Regenwald. 


Farne mit über 2 m langen Wedeln, riesige Bäume und Baumwurzeln, wie wir sie noch nicht einmal im Internet gesehen haben.

Phantastische Anblicke. Allerdings wurde uns dann doch klar, dass umdrehen angesagt war. Unser Weg würde nicht so schnell zum Rundweg mutieren. Wer Britta kennt, weiß das das keine einfache Entscheidung war. Aber gut, auf dem Rückweg machten wir dann einen Abstecher zum Fluss und fanden eine große Süßwasserbadewanne für uns total allein. So hat sich der falsche Weg dann als Highlight entwickelt. Paradiesische Zustände auf Guadeloupe.



Die Bilder zwischen Regenwald und Ankerplatz hinter dem Korallenriff in Saint François überfluten fast unsere Sinne-starke Farben-unglaublich-aber gerade so fotografiert.



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