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Freitag, 17. Februar 2017

17.02.2017 St. Kitts

St.Kitts ist dominiert von Kreuzfahrtschiffen. Bis zu fünf Kreuzfahrer können die Insel gleichzeitig besuchen. Bis zu acht Stockwerken reines Wohnen. Dazu kommen die Servicestockwerke und der Rumpf. Beim Zählen der Kabinen in der Längsreihe habe ich aufgehört, ich habe es nicht geschafft. Hinter dem Anleger wurde eine eigene Stadt gebaut. Mit Juweliergeschäften, Parfümerien und Elektrogeschäften, alles zollfrei. Taxifahrer versuchen mit einer unglaublichen Hartnäckigkeit ihr Geschäft zu machen. Auf jeden Fall ist es ein Geschäft für die Insel.  
Was gibt es noch?
- 5 US$ für das Dinghi Dock ( festmachen des Dinghis am Steg) inklusive mäßigem   
Internet, aber Benutzung der Duschen. Das war für mich allemal die 5$ wert.
- schöne Buchten im Süden wo man gut ankern und schnorcheln kann.
- sportliche Busfahrer, immer auf dem Weg zu neuen Geschwindigkeitsrekorden.
- ein Busfahrer, mit dem wir in Vorfeld den Preis nicht abgesprochen hatten. Da         wurden schnell mal wegen eines Umweges von der Busroute aus 5$ Bus 80$ Taxipreis. Das hat Jens mit seinem standhaftem Verhandlungsgeschick dann noch retten können. 
- die unfreundliche Dame im Immigrationsbüro, die keine Lust hatte uns einen Stempel zum ausklarieren zu geben. Mal sehen ob das im nächsten Hafen gut geht? Verpasst haben wir die " Ein Mann Seilbahn", die Passagiere mit bis zu 70 Stundenkilometer über den Regenwald sausen lässt. Das wäre sicherlich ein tolles Erlebnis gewesen.
St. Kitts ist eine quirlige Insel mit hupenden Bussen und geschäftigem Treiben. Nevis dagegen fein, beschaulich, freundlich mit der Langsamkeit der Karibik.


Es gibt noch so viel zu sehen, aber wir wollen weiter. Saba und Sint Eustatius wären die  nächsten Ziele. Steil abfallende Inseln , nicht ganz einfach anzulaufen, dafür aber tolle Tauch- und Schnorchelspots. 
Der Wetterbericht verspricht moderaten Wind aus NO, was bedeutet, dass wir im Westen der Insel gut geschützt liegen könnten. Also kaufen wir ordentlich ein, um die nächsten Tage keine Not zu leiden. Man weiß ja nie, wie das mit dem Einkaufen auf solch kleinen Miniinseln ist. Morgens geht es in aller Gemütlichkeit los. Nachdem wir St Kitts hinter uns gelassen haben, wundern wir uns, dass wir immer noch Wind und Welle aus SO haben. 20 sm später, die Mooringboje von St. Eustatius schon in Reichweite, wird uns klar, dass wir bei diesen Bedingungen nicht anlanden können. Die Wellen kamen aus allen Richtungen. Eine Fahrt mit dem Dinghi an Land wäre nicht denkbar gewesen und das Geschaukel im Schiff hatten wir die letzten Tage zur Genüge. Wir beschließen kurzerhand die 25 sm weiter nach St. Barth zu gehen. Der internationale Bekanntheitsgrad von St. Barth übersteigt bei Weitem die Größe von 25 Quadratkilometer. Sie verfügt über einige der begehrtesten Immobilien der Welt und wird "die Rivera der Karibik" genannt. Wenn das mal nicht genau das Richtige für uns ist. 
Da wo die Ankerbucht ist, sehen wir von Weitem ein Meer von Masten. Näher kommend scheint es, als ob kein Schlauchboot mehr Platz finden würde. Und dass immerhin bei Ankerliegegebühren von 8€  und Mooringgebühr  von 20€ pro Tag. Wir finden ein Plätzchen ganz knapp an der Fahrrinne und direkt unter der Einflugschneise zum nahe gelegenen Flughafen . Im 3 Minutentackt schweben die kleinen Flieger über uns vorbei. Morgen machen wir uns dann ein Bild von der hoch gelobten Insel. Da muss doch noch was sein, was alle so verzaubert.

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