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Freitag, 18. Oktober 2019

18.10.2019 Ab in den Winterurlaub



Lili steht winterfest an Land. Innen blitzsauber, Motoröl gewechselt und das Unterwasserschiff quasi fertig zum Malen wartet sie auf die nächste Saison.
In Termini Imerese gibt es zwei Anbieter für Bootslagerung. Wir sind bei ARTEMAR und wir sind damit sehr zufrieden. Die Arbeiten werden unaufgeregt, professionell erledigt. Vor Ort gibt es in unmittelbarer Nähe des Hafens alle Versorgungsmöglichkeiten, sehr nette Restaurants und den Bahnhof, von dem aus wir gut zum Flughafen gelangen. Nun warten wir auf unseren Flug mit Allitalia nach Frankfurt. Von dort geht es dann am nächsten Montag für 6 Monate in die „Winterferien“. Die Vorfreude hat uns aber noch nicht so ganz erreicht. Britta ist zwar schon ganz gespannt auf den Garten und kann es kaum erwarten das Unkraut zu zupfen, aber Temperaturen unter 22 Grad und lange Hosen stellen für uns ein erhebliches Drohpotenzial dar.....Wir werden es erleben.





Sonntag, 13. Oktober 2019

13.10.2020 Porticello



Zum Abschluss unserer diesjährigen Reise im Mittelmeer liegen wir noch 2 Tage vor Porticello vor Anker. Hier gibt es keine Touristen, hier ist eine große Fischereiflotte zu Hause. Der Ort ist geprägt vom voll gepackten Hafen und dem Werftbetrieb. Gestern sind wir dann doch mal an Land geschwommen und haben uns umgesehen und ein paar Einkäufe erledigt. Wir waren sehr positiv überrascht, ob der Stimmung im Ort. Vor der Kneipe spielten drei ältere Sizilianer zusammen Gitarre und sangen dazu. Einfach aus Spaß....nicht besonders schön, aber es war eine Stimmung, die uns die Mundwinkel noch ein bisschen weiter nach oben zog. 

Und Abends hatte ich dann für Britta noch ein kleines Feuerwerk bestellt. 😉🥳







Mittwoch, 9. Oktober 2019

09.10.2019 Wieder am Anker


Nach zwölf Tagen Palermo, ist es auch schön wieder an die frische Luft zu kommen. Bevor wir weiterzogen haben wir aber noch einen Rundgang, der dem Kampf gegen die Mafia gewidmet wurde, gemacht. Es ist sehr ergreifend zu sehen wie viele Menschen hier ermordet wurden.
Nun motoren wir mal wieder, was sonst. Wir sind schließlich im Mittelmeer! Und weil es hier bei den steil abfallenden Küstenformationen kaum, um nicht zu sagen keine, geschützte Ankerbucht gibt, liegen wir mal wieder im “Schüttelbecher“. Das heißt, dass der starke Wind der letzten Tage eine unangenehme Welle aufgebaut hat, die uns bei der jetzigen Flaute von der Seite trifft und Lili hin- und her wirft. Am Capo Zafferano, 15 sm östlich von Palermo, gibt es wunderschöne Villen und viel Natur. Das ist jetzt erstmal genau richtig...




Samstag, 5. Oktober 2019

05.10.2019 Palermo, voller praller Eindrücke



Nun liegen wir schon eine Woche mitten in der Innenstadt von Palermo. Die Sitimar-Marina ist für unsere Verhältnisse zwar nicht billig, aber auf jeden Fall die erste Wahl. Elke und Rüdiger aus Hamburg sind für eine Woche zu Besuch an Bord. Sie haben ein Auto dabei und wir nutzen die Zeit für Ausflüge rund um Palermo. Alles was hier kulturell von Bedeutung ist datiert auf etwa 1160. Zu der Zeit haben die Normannen, nachdem sie keine Lust mehr hatten die nordischen Küsten unsicher zu machen, hier auf Sizilien den Islam mit dem Christentum ausgemerzt. Die maßgeblichen Herren hießen Wilhelm (I+II) und Walter (von Palermo). Und weil jeder Kaiser, Kriegsherr und Kirchenfürst meinte, er müsse alle anderen im Rennen um die prunkvollsten Paläste und Kirchen übertreffen, steht hier alle 50 m ein Palast oder eine Kirche, die allein bei uns das Zeug für ein Wahrzeichen eines Bundeslandes hätte. Und deshalb stehen Britta und ich hier in Palermo staunend an jeder Straßenecke und können es kaum fassen, dass es solche Pracht in dieser Menge geben kann. Zusammen mit den verfallenden Wohnhäusern, die einen äußerst morbiden Charme haben, finden wir hier eine total spannende Stadt, in der wir uns sehr wohl fühlen. Palermo ist eine Klasse für sich.










Donnerstag, 26. September 2019

26.09.2019 Mondello - mal wieder wandern


Hier in Mondello ist es fein. Nur wenige Kilometer vor den Toren Palermos lebt die gehobene Bevölkerungsschicht. Teure und wirklich schöne Häuser in Strandnähe und nette Restaurants an der Promenade. Kristallklares Wasser und dazu die Berge drumherum. Ein perfekter Platz. Wir fahren wie immer mit dem SUP an den Strand und sind im Ortszentrum. Von hier aus können wir schöne Wanderungen auf die umliegenden Berge im Naturschutzgebiet machen.
Gestern auf den Berg am Capo Gallo. Nach 500 Höhenmetern war mir klar, das für meine Altersklasse das Limit erreicht ist. Nur Glück, dass fast die Hälfte des Aufstiegs im Wald, also im Schatten statt fand. Oben dann herrliche Blicke, teils 500 m senkrecht hinunter.
Der Turm des Eremiten wird seit 1997 von einem Eremiten liebevoll verziert und restauriert. Er lässt sich auch durch Wanderer nicht ablenken.












Samstag, 21. September 2019

21.09.2019 Make Cous cous, no walls


Der Reiseführer, des einen Freud, des anderen Leid. Jens zuckt der Mundwinkel, wenn ich den Reiseführer auspacke, um nachzuschauen was noch unbedingt besichtigt werden muss. Ich gebe zu, die ein oder andere berühmte Sehenswürdigkeit war dann doch nicht so wertvoll wie gedacht. Die 25. Kirche versetzte einen auch nicht mehr in ein berauschendes Erstaunen und ehrlich gesagt, ich kann es mir auch nicht Alles merken. Aber der Hinweis auf das berühmte Cous Cous Fest in San Vito del Capo hat meine Aufmerksamkeit erregt. Jetzt liegen wie seit drei Tagen in der Ankerbucht von San Vito. Wir genießen das klare, immer noch warme Wasser. Von hier aus kann man das berühmte Zigaro Naturschutz Gebiet erwandern. Trails führen bis auf 650 Meter Höhe. In aller Frühe haben wir uns aufgemacht, um auch diese Attraktion zu erleben.  Der Weg führt steil bergan durch eine verbrannte, karge Landschaft. Hier und da schlagen die verkohlten Palmen wieder aus. Kurz vor dem Gipfel geben wir auf. Die Sonne brennt heiß, wir sind erschlagen. Die Vorbereitungen für das Cous Cous Fest laufen auf Hochtouren. Der Ort verwandelt sich in eine Budenstadt mit Bühnen und großem Programm. Abend’s Live Musik und tagsüber Kochshows mit sogar einem Sterne-Koch. Es ist Freitag Abend und wir wollen uns in das Getümmel stürzten. Sorgenvoll beobachten wir die Wetterentwicklung und müssen leider kapitulieren. Bei der Welle, die sich entwickelt hat, ist es unmöglich einigermaßen trocken anzulanden.  Wir vertrösten uns auf Samstag und verbringen die Nacht schlaflos in der Achterbahn.