Faurby 396 for sale

Mittwoch, 17. Juni 2015

Der kleine Hafen von  Barfleur
Von St. Vaast nach Cherbourg.
In St. Vaast dreht sich Alles um Austern. Britta hat nun auch eine probiert und meint dazu zu, die muss man nicht essen.... 
Der Hafen von Barfleur fällt bei Ebbe vollständig trocken und ist deshalb für Lili nicht zu gebrauchen. Aber der wunderschöne Ort ist auch per Fahrrad einen Besuch Wert. Auf unserem Weg nach Cherbourg hatten wir wenig Wind, grauen Himmel und eine Menge Wasser an Deck.
Mit mehr als 10 Kn über Grund brachte uns die Strömung schnell an Ziel. An der Spitze der Halbinsel La Hague, bei Barfleur, trifft die Strömung aus der Baye de Seine auf die des Englischen Kanals und bringt das Wasser ordentlich durcheinander.  Selbst bei 3-4 Windstärken bekommt man eine Ahnung davon, wie es hier bei mehr Wind aussehen kann. Dank unseres nachträglich auf Lili montierten Wellenbrechers blieb die Kajüte trocken. ( Lieber Ove, liebe Barbara, so ein Teil trägt schon deutlich zum Wohlbefinden an Bord bei...;-))

Hier in Cherbourg haben wir Lili jetzt für einen Monat eingemietet und wir fahren Samstag zunächst mit der Bahn nach Paris und fliegen dann für 3 Wochen nach Hause. Bis dahin verbringen wir noch ein paar Tage hier und geniessen die französische Lebensart. Ich die Bäckereien und Britta erfreut sich an den Fleisch- uns Fischspezialitäten ( Bei ihr bleibt es meistens beim anschauen. )
Leider gibt es also die nächste Zeit nicht viel zu berichten. Wir hoffen viele von euch zu sehen und freuen uns auch schon auf die kleine Pause zu Hause. Ganz besonders freuen wir uns, die neu geborenen Familienmitglieder , Hannes aus Münzenberg und Selma aus Turku ( Finnland ) zu begrüßen.
Wir melden uns wieder, wenn wir ab 13.07 unsere Fahrt fortsetzten.







Samstag, 13. Juni 2015

Das Land der Krusten und Schalentiere

Jetzt scheint der Sommer uns erreicht zu haben. Wir hatten gestern eine schöne, flotte Reise von Fecamp nach St. Vaast. Im Konvoi mit 3 englischen Booten hatten wir eine sehr kurzweilige Fahrt. Wir waren neugirig, wie Lili sich gegen die anderen, meist kleineren Schiffe durchsetzt. Zur Freude von Charles und Angela haben wir immerhin 4 Std. gebraucht um endlich an den beiden vorbeizuziehen. Jens meinte spontan: " ...mit einem Großsegel von Jens und Britta (der Segelwerkstadt Stade) wäre das besser gelaufen. Es wäre weiter ausgestellt, hätte mindestens 2,5 qm mehr und würde mehr Vortrieb generieren als unser Segel. ....Allerdings gab es auch schon Situationen, in denen wir uns über kleine Segelflächen und die damit verbundene Faulheit beim Segeln freuten. 
Wir hatten einen schönen, geselligen Abend mit den Engländern, mit gemeinsamen Essen und Trinken. Wie so oft....... sind wir sehr an den regionalen kulinarischen Highlights interessiert.

St. Vaast hat eine ausgedehnte Austernzucht, die bei Ebbe trocken liegt und in  dieser Zeit bearbeitet wird. Das gibt eine Idee davon, wie lange es dauert, bis eine Auster geerntet werden kann. Viele Einheimische kommen in dieser Zeit mit Forke und Eimer zu den freigelegten Sandbänken und suchen eine bestimmte Muschelart, die wie man uns mehrfach bestätigte : " Tres, tres bon " schmecken soll. Das hat uns auf die Idee gebracht auch mal diese Köstlichkeit direkt aus dem Meer zu probieren. In kürzester Zeit war der Eimer voll und weitere " Schätze " wie Austern auch gleich eingepackt.
Nach viel Mühe und Vorbereitung sind wir uns einig, dass es bei dem einmaligen kulinarischen Highlight bleiben wird.
Mit dieser Fähre, die bei Ebbe gleichzeitig auch Bus sein kann, erreicht man die Insel "Tatihou".  Bei Ebbe kann man allerdings auch zu  Fuß dort hin gehen.
Die Insel hat einen wunderschön angelegten Garten mit vielen botanischen Besonderheiten aus aller Herren Ländern. Das lädt bei Sonnenschein zum Verweilen ein.


Freitag, 12. Juni 2015


Die Tour ging nun doch nicht wie zunächst beabsichtigt von Fecamp nach Port au Bassin, einem kleinen Fischerdorf in der Baye de Seine, sondern über die Bucht nach St. Vaast. Wir hatten uns d für dieses Ziel entschieden weil der Wetterbericht mal wieder 6-7 Bft aus Nord-Ost angesagt hat und damit der Wind in Port au Bassin direkt auf die Hafeneinfahrt gestanden hätte. Das ist nicht gut.
Also sind wir mit mehreren englischen Booten auf nach St. Vaast. Das war eine schnelle Reise mit viel Sonne und so großen Wellen, dass die Fische Brittas Angel wieder nicht fürchten mussten. Futter gab es aber auch nur an Bord. Wir hatten vorgekocht.
Heute Abend sind wir bei der englischen Community eingeladen. 
Hier noch ein paar Bilder aus Fecamp.....
P.s.: ihr seit eine wirklich treue Leserschaft unseres Bloggs. Täglich wird die Seite zwischen 50 und 80 mal aufgerufen.... Das ist wirklich toll!





Dienstag, 9. Juni 2015

Fecamp, wir bleiben wohl noch hier....
Gestern haben wir uns von Dieppe, bei zunächst moderatem Wind, auf die kurze Reise nach Fecamp begeben. Als wir uns dem Hafen näherten hatte der Wind dann allerdings auch schon auf 6-7 Bft aufgefrischt und wir machten uns schon etwas Sorgen, ob wir bei diesen Verhältnissen Fecamp überhaupt anlaufen können würden?
Zur vorsichtigen Annäherung an die Hafeneinfahrt mussten wir das Grosssegel dann in großen Wellen bergen und konnten dabei unser Schiff komplett waschen. Auch das Cockpit wurde gut durchgespült. Britta hat zunächst über das grüne Wasser an Deck gestaunt, dann aber schnell gemerkt, dass es sich eigentlich nur um eine Thalasso-Anwendung handelt....
Zum Glück kam der Wind quer zur Hafeneinfahrt und das Einlaufen war kein Problem.
Für heute haben wir einen Tisch im Restaurant Le  Vicomte ( eine Empfehlung von SY Balimara) reserviert und wir freuen schon auf einen ruhigen, sonnigen Hafentag.
Leider funktioniert die WLAN- Anbindung hier nur sehr schlecht. Wir haben weder Whatsapp noch sicheren E-Mail-Kontakt zur "Außenwelt". Da bleibt nur das Telefon und die Funkanlage, die wir erfolgreich  für eine Funkrunde mit INTERMAR, einem Kreis von Amateurfunkern, die Segler per Funk mit Wetterberichten auf See unterstützen, ausprobieren konnten.
Jetzt müssen noch einige Anstrengungen unternommen werden, damit auch E-Mails über das Funkgerät gesendet werden können. Das wird jetzt in den nächsten Tagen Thema sein.

Sonntag, 7. Juni 2015


Wir und eine 2te Gastyacht in Le Treport.
Le Treport ist zwar touritisch weit vorne, der Hafen wird aber von den Fischern dominiert. Lili war schon ziemlich groß für den Yachthafen, der nur zu Hochwasser anlaufbar ist.

Da sind wir eben noch mit 2 m Tiefgang durchgefahren-9,70m Tiedenhub!









Donnerstag, 4. Juni 2015

Es wird...... Sommer

Wer hätte das gedacht, es gibt ihn noch, den Sonnenschein. Nachdem der über 2 Tage dauernde Sturm nun endlich abgezogen ist, sind wir bei fast Flaute, die Luft war ja auch raus.... nach Boulogne sur Mer gesegelt. Mehr Strömung als Wind, aber wir sind angekommen. Jens hat die ruhige Überfahrt dazu genutzt, um der quälenden Frage nach dem immer wieder auftretendem Wasser im Motorraum nachzugehen und hat sich auf die Suche gemacht. Kopfüber im Motorraum war die Ursache dann auch gefunden.
Kaum waren wir fest, war der Motor auch schon auseinander.
und Jens stundenlang verschollen

Ergebnis: Alles läuft wie geschmiert. Morgen werden wir sehen, ob es immer noch leckt.
Leider können wir den Sonnenschein nicht richtig geniessen, da neue Spundwände in die Hafenmauer gerammt werden. Das allein macht schon einen ohrenbetäubenden Lärm. Dazu hat der Hafenmeister Spaß am Hochdruckreiniger, mit dem er seit Stunden die Hafenanlage säubert. An Bord ist es vor Lärm kaum auszuhalten. Also bleibt nur noch die Flucht in die Stadt und morgen weiter die schöne Küste entlang.










Mittwoch, 3. Juni 2015


Ab 41 Knoten Windgeschwindigkeit geginnt auf der Beaufortskala 9 Windstärken.
44 Kn waren für heute angesagt und im Hafen von Calais pfeift der Wind erheblich um die Ecken. Aufrechtes gehen ist schon schwierig und Lili wird trotz Wind von vorn stark auf den Steg gedrückt.
Aber wir liegen sicher vertäut. Gestern Abend waren wir im LeGrand Bleu wunderbar essen.
Darauf hatten wir uns ja schon lange gefreut und wir wurden nicht enttäuscht.
Sonst bietet Calais nicht besonders viel. Seit es den Eurotunnel gibt, verkehren hier nur noch LKW-Fähren...