Samstag, 25. April 2015

Lili ist im Wasser, der Mast steht und nun beginnen wir alle zu Hause angesammelten Reiseutensilien einzustauen.
Das gibt endlich wieder freien Fußraum für den Staubsauger. Seit vielen Wochen stapeln sich in jeder Ecke unsererWohnung Seekarten, Solarzellen, Bücher und alle möglichen Sorten elektronischer Reisebegleiter und deren Ladegeräte. Schrecklich, dass jedes Gerät (Fotoapparat, Laptops, Kamera, Handys, CD-Spieler, Handfunkgerät,etc...) ein eigenes Laderät mit unterschiedlichen Steckern hat.
Na, nun gibt es ja wieder Luft,.... zu Hause. Aber wie das Alles ins Boot passen soll ist uns ein Rätzel.
Foto.JPG wird angezeigt.

Wiebke und Reimer haben einen Schiffsstempel für uns entworfen, damit können Bücher, Seekarten und andere in Häfen und Ankerplätzen beliebte  Leihgaben  gestempelt  werden. Hier ist jetzt auch unsere E-Mailadresse für unsere Reise zu sehen.

Samstag, 11. April 2015



Unser Boot ist nun schon fast reisefertig. Das Unterwasserschiff  ist komplett neu aufgebaut und mit drei Lagen Antifouling beschichtet. 
Es fehlen noch ein paar elektrische Anschlüsse für Licht im Cockpit ( es wird im Süden ja schließlich früh dunkel) und eine zweite Solarzelle.
Unser Festnetztelefon ist gekündigt und Britta muss nur noch die nächste Woche arbeiten. Dann Resturlaub und ein neuer Lebensabschnitt kann beginnen .


 
Ende März waren wir zum Losseglertreff des TO (www.Trans-Ocean.org) in Laboe.
Dort haben wir viele nette Leute getroffen, die alle planen in diesem Sommer bzw. Frühjahr gen Süden zu segeln. Besonders toll fanden wir die Idee schon im Vorfeld ein Forum zum Kennenlernen und zum Erfahrungsaustausch zu schaffen. Schön, dass es im TO so viele engagierte Leute gibt, die ihre Erfahrungen hier bereitstellten und uns einen sehr motivierenden Tag voller Kontakte und Informationen schenkten.


Dienstag, 20. Januar 2015

Eigentlich brauchen wir ja nix mehr....

Aber wir waren auf der Boot in Düsseldorf und haben dort viele sehr nette Gespräche geführt und natürlich viele Anregungen bekommen....
Allein der nette Verkäufer auf dem Angel-Stand hat aus Britta eine Hobby-Sportfischerin mit kompletter Anglerausrüstung gemacht.
Das hat ca. 1 Stunde gedauert und führte über Knotenkunde  und Handling der  Fische zwischen Wasser und Pfanne bis hin zur Auswahl der richtigen Köder in Abhängigkeit vomWetter.
(Für die, die das nicht so genau wissen: grauer Himmel bunter Köder-blauer Himmel  dunkler Köder. Der Fisch muss den Köder gegen den Himmel gut sehen können...)
Anhand der Rollengröße und der technischen Ausführung erkennt man  dann die Ernsthaftigkeit des Unterfangens bzw. die Unerschrockenheit der Anglerin! Ich geh' , wenn es soweit ist lieber in die Kajüte und heize die Pfanne schon mal vor.
 



Auch auf dem TO-Stand gab es von Marlene  ( SY Heimkehr) wertvolle Tips und reiselustmachende Anregungen für unser Projekt.  Dann bei Britta und Jens  von der Segelwerkstatt noch einen kleinen  Plausch und nicht zu vergessen der Besuch auf dem Stand von Frauke Klatt, deren Bilder vom Segeln einfach eine Klasse für sich sind.


Freitag, 12. Dezember 2014

Brauchen wir das?

Die alles bestimmende Frage!
Was braucht man eigentlich auf so einer Reise?
Was kann man unterwegs nicht oder nur schwer besorgen?
Im Grunde genommen ist die Frage schnell beantwortet. Wir brauchen Werkzeug, Ersatzteile und Ausrüstungsgegenstände, die nicht überall beschaffbar sind. Klamotten und Lebensmittel stehen nicht im Focus. Jetzt im Winterlager werden die besten Plätze vergeben.
Wohin mit den großen Sachen? Hat die Prämisse schwere Sachen nicht an den Schiffsenden zu verstauen  Priorität gegenüber dem schnellen Zugriff auf oft benötigte Dinge?
Da wir hoffen unterwegs hin und wieder Besuch zu bekommen möchten wir die Achterkoje(n) möglichst frei lassen und versuchen die  Segel und andere sperrige Sachen in die Backskiste zu stauen. Weil unser Boot ein eher sportliches Unterwasserschiff hat, gibt es leider keinen Platz in der Bilge. Zwischen den festgeschraubten Bodenbrettern und dem Rumpf sind nur wenige Zentimeter.
Da viele Freunde diese Reiseroute  schon erfolgreich absolviert haben können wir auf große Erfahrungsschätze  zugreifen und finden immer wieder Bestätigung darin , dass viele Dinge gern zu Hause bleiben können.

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Reisevorbereitungen


Kaum  zu glauben, nun ist mein Auto schon verkauft und aus recht "unverbindlichen" Träumereien  werden solide Reisevorbereitungen.
Unsere Faurby 396 ist, gemessen an unseren Vorstellungen, mit Leichtigkeit zu reisen, nun schon fast komplett für längere Reisen ausgestattet.
Dabei ist es schon erstaunlich mit anzusehen, wie Ausrüstung und damit das Schiffsgewicht  mit Zeitdauer der Reisevorbereitung zunehmen. 50m Ankerkette statt Bleileine! Als Staukisten auf offenen Regalen hat Britta  unter großen Anstregungen große Filzkisten  hergestellt. Die  werden auch bei Seegang nicht rutschen und sind leicht..
Nun gibt es auch schon eine Amateurfunkanlage an Bord.
Unser Rufzeichen ist DH8JHW.
Ich bin sehr gespannt wie sich die in den Rumpf eingeklebten 3,5 qm Cu-Fliegengitter (unbehandeltes Cu) als Erdung für die Funkanlage bewähren wird. Das ist für 70€ gemacht und könnte gegenüber Folien und Cu-Farben deutlich robuster sein.

Im Frühjahr geht es los........