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Sonntag, 1. Mai 2016

Maroon Festival II

Da wird schon viel Aufwand getrieben. Es gibt den ganzen Tag zu Essen für jedermann. Das traditionelle Maroon food besteht aus verschiedenen Fleischsorten , Linseneintopf, Reis- und Maisbällchen. 
Die Getränke werden zum Selbstkostenpreis verkauft und es gibt richtig professionelle Licht- und Audiotechnik. Zur abendlichen Konzertveranstaltung wurden zunächst alle wichtigen Gäste (Minister, Sponsoren und weitere) begrüßt und dann wurde Gott, den Sponsoren und ehrenamtlichen Helfern gedankt und gemeinsam die Nationalhymne gesungen. Dann kamen die Ansprachen der wichtigen Gäste und wir wurden langsam unruhig. Können wir bis zur Musik durchhalten, war die große Frage.




Der Minister stellte heraus, dass es auf Carriacou kein Problem sei, sein Haus offen zu lassen ohne Einbrecher zu fürchten, dass es keine Kriminalität hier gibt und dass es für alle gilt, dieses hohe Gut zu schützen.
Echt Klasse, wenn man bedenkt, dass St. Vincent, wo erst neulich ein deutscher Segler erschossen wurde, keine 50 km weit weg ist. Der Pastor als sehr humorvoller und launiger Moderator stellte die besondere intergrative Bedeutung des Festivals heraus. Als er dann die deutschen Gäste begrüßte, haben wir (Die Crews der Balou, Morada, Me, Worlddancer, Thats Life, Blue Sun und Lili) Alles gegeben. Damit war auch für den Minister klar, das Festival hat international Bedeutung! Die Budgetzusage für das nächste Jahr wurde an Ort und Stelle ausgesprochen. Dann ging es los.... Kinder führten ihre einstudierten Sketche auf, sangen und tanzten......Ein Gitarrist spielte zwei Lieder auf mäßigem Niveau-alle Gruppen der Inselbevölkerung und alle Altersgruppen hatten ihr Forum...und die BehördenvertreterInnen sahen von der Vip-Tribühne aus zu. Das Highlight für uns war eine Trommlergruppe und die Magic-stick Performance eines Trommlers. Das war hohe Kunst. Dann kam Taxiboy und andere seehr laute und schrill singende junge Männer und die Teenies der Insel tobten und wir sind dann, altersangemessen, schnell ins Taxi....
Heute geht es weiter mit verschiedenen Künstlern an der Paradies Beach, dazu liegen wir jetzt wieder in der uns schon bekannten Bucht mit Kneipe und Internet. Colline hat schon von weitem gewunken: ohhh, your back again..
Über Segeln gibt es hier wirklich nichts zu berichten. Mehr als vielleicht mal kurz die alte Genua 3 auszurollen, um von Bucht zu Bucht zu fahren, liegt hier einfach nicht an. Kein Wunder, dass die meisten hier Wohnboote/Katamarane segeln ;-)


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