Blog von Britta und Jens über unsere Segelreisen mit dem Segelboot "Lili", einer Faurby 396, ab Frühjahr 2015 bis 2021. Ab Oktober 2022 reisen wir mit unserer neuen „Lili“, einer JPK 39 FC.
Montag, 7. August 2023
07.08.2023 Sommerferien
Dienstag, 25. Juli 2023
25.07.2023 Sardinien noch heißer
Als Britta meinte die 43 Grad in der Kajüte seien doch nur im Schatten und unser Thermometer dann mal in die Sonne legte, konnte ich gerade noch rechtzeitig einschreiten. Unsere schöne digitale Wetterstation mit Barograph zeigte da eine Temperatur von 66 Grad an. Tendenz steigend……Das Gerät und wir müssen dringend im Schatten bleiben.
Nach einigen Tagen im Osten Sardiniens müssen wir unbedingt Wasser bunkern. Dazu fahren wir in den Yachthafen von Villasimius. Nachdem wir unseren Tank komplett gereinigt hatten, nehmen wir 360 Ltr. Wasser an der Tankstelle. Und dann die Überraschung. Wasser for free! Das hatten wir lange nicht. Super Service. Nur so ist es für uns möglich ausschließlich in Ankerbuchten zu bleiben. Allein der Gedanke in dieser Hitze landfein angezogen im Hafen zu sein, nicht ständig einfach ins Wasser springen zu können und wohlmöglich im Windschatten zu liegen, treibt einem noch mehr Schweiß auf die Stirn.
Aktuell ist wieder Mistral. Vor dem starken Wind aus Nord-West müssen wir uns eine geschützte Ankerbucht suchen. Wir motoren morgens um halb sieben über die Bucht von Gagliari. Hier in Pula waren wir früher schon. Der Weg in den Ort ist weit. Aber wenn wir um 9 wieder zurück sind, kann man das schon machen. Hier hat der Mistral ein “Loch” gelassen.
Donnerstag, 20. Juli 2023
20.07.2023 Sardinien, heiß, heiß….
Sonntag, 9. Juli 2023
09.07.2023 Corsica blitzschnell
Wir waren drei Tage auf Corsica. Der Weg von Cannigione nach Porto Vecchio ist nicht weit, knapp 30 Seemeilen. Allerdings führt er quer über die Strasse von Bonifazius und dort gibt es meist kräftigen Wind aus Ost oder West. Es pfeift zwischen den Inseln hindurch. Unser Wetterbericht sagt etwa 26 kn in Böen aus Ost voraus. Das verspricht eine schnelle Reise. Es war das erste mal, dass wir unsere kleine Kutterfock, das Vorsegel für stärkeren Wind und das gereffte Grosssegel benutzt haben. Das Boot läßt uns den Wind kaum spüren. Völlig ruhig pflügt sie durch die See. Selbst unser kleines Beiboot im Schlepp hat die Rauschefahrt gut mitgemacht.
Mittwoch, 5. Juli 2023
04.07.2023 Nach Corsica?
Die Tage in Cannigione vergehen wie im Flug. Wir liegen drei Tage an der Mooring. Dadurch können wir unseren Müll abgeben und uns Wasser am Wasserponton abholen. Neben uns liegen Fenua und Haevelmann, mit denen wir die Abende meist gemeinsam verbringen. Es weht ohne unterlass, der Mistral macht es teils richtig schwierig mit unserem Beiboot an Land zu kommen…..
Donnerstag, 29. Juni 2023
29.06.2023 Sardinien
Die 200 Seemeilen von Menorca nach Sardinien waren windmäßig wahres Zuckerschlecken. Einzig die zeitweilig sehr nervigen Wellen störten das Vergnügen längerer Seestrecken….
Bei meist raumen Wind läuft unsere Lili sehr entspannt.
Im Norden Sardiniens hatten wir bisher zwei sehr schöne Ankerbuchten. Echtes Badeleben bei eigentlich, für uns Nordeuropäer, ein paar Grad zu viel. Wanderungen fallen eher etwas kürzer aus und wir können es kaum abwarten uns wieder ins kristallklare Wasser zu stürzen. Morgen geht es für ein paar Tage nach Cannigione an eine Mooring.Sonntag, 25. Juni 2023
25.06.2023 Menorca-die kleine Feine
Die Überfahrt nach Menorca war wieder schönstes Segeln. In Landnähe blieb der Wind dann weg und als wir um die Nordwest-Ecke der Insel Richtung unserer Ankerbucht bogen, hatten wir über 20kn wahren Wind von vorne. Mittelmeer! Wir kennen Menorca noch nicht und sind nicht vertraut mit den Ankerplätzen. Wir verlassen uns auf Navily und sind begeistert von der Schönheit und Vielfalt der Ankerbuchten. Ja, es gibt genug geschützte Buchten, sowohl im Süden als auch im Norden. Allerdings ist die Anbindung an die beiden großen Städte, Ciutadella im Westen und Mahón im Osten vom Ankerplatz nicht hat ganz einfach. Es gibt wenig Möglichkeit mit dem Buss die Insel zu erkunden. Also entscheiden wir uns zwei Tage im Hafen von Ciutadella zu verbringen. Wir mieten einen Scooter, um das Landesinnere zu erkunden. Wie immer auf diesem Gefährt, schließe ich mit dem Leben ab und ermahne Jens ständig nicht so schnell zu fahren. Mit einem Plan, was alles wichtig und sehenswert ist, fahren wir los. Jens stellt schon mal vor Beginn der Reise klar, dass wir sicherlich nicht jede Ausgrabung sehen müssen. Angespannt versuche ich die Schönheit der vorbeiziehenden Landschaft positiv auf mich wirken zu lassen. Der vorgesehene Plan kann bei der Hitze, die im Landesinneren herrscht, nicht abgearbeitet werden. Wir haben einen Eindruck von der Insel bekommen. Es gäbe noch viel zu sehen. Wir hatten einen perfekten Tag. Und Jens hat mich sicher wieder zurück gebracht.
Wahrzeichen auf dem höchsten Berg, dem Torre, von Menorca.Wanderung auf der rot schimmernden Steilküste.
Wunderbar angelegte Wege am Strand und durch die Wälder
Das Rathaus von Ciutadella
Ciutadella bei Nacht
Für Erfrischung am Strand ist gesorgt
So, so schöne Ankerbuchten
Der Hafen von Ciutadella
Nicht nur der unglaubliche Lärm der Fähre, sondern auch die lange schwarze Abgasfahne sind von weitem deutlich sichtbar.
Heute ist unser letzter Tag auf Menorca. Wir sind begeistert von der Insel. Für uns ist es die schönste, die entspannteste und die natürlichste Insel der Balearen.










































